Prinzentreffen aus vier Städten bei König

Karneval verbindet. Tollitäten aus Homberg, Oberhausen, Essen und Duisburg trafen sich in der König-Brauerei. Michel Jansen (4. v. l.) und Tobias Ostermann (3. v. r.) hatten die Idee.
Bericht FunkeMEDIEN 06.02.2026: BODO MALSCH      Foto: BODO MALSCH


Duisburg. Aus einer Bieridee wurde ein großartiger Abend. Tollitäten trafen sich in der Beecker Brauerei.

Beeck. Spontane Feiern sind die besten. Von der Idee bis zu einem Gipfeltreffen besonderer Art im Theodor-König-Keller der Beecker Brauerei dauerte es fünf Wochen. Das ist im Karneval praktisch nichts. Duisburgs Prinz Toni I. traf sich mit Amtskollegen aus Oberhausen, Essen und Moers. Das könnte Tradition werden.

Zufällig parkten Michael Jansen, Präsident des Hauptausschusses Duisburger Karneval, und Tobias Ostermann, Regionalverkaufsleiter der Bitburger Braugruppe, kurz vor Weihnachten nebeneinander in einer Tiefgarage. Das führte zu Gerstensaft und zu einer echten Bieridee: Wie wäre es mit einem gemütlichen Prinzentreffen in der König-Brauerei?

Gesagt, getan. Michel Jansen konnte neben Lokalmatador Toni I. die höchsten närrischen Repräsentanten aus drei Städten zur „närrischen A40-Party“ begrüßen: „Karneval wird nicht leichter. Wir müssen zusammenhalten.“

Zu Gast mit engstem Hofstaat

Christian I. aus Oberhausen, Sascha I. und Tanja I. aus Essen sowie Bastian I. und Steffen I. aus Moers erschienen nur mit ihrem engsten Hofstaat. Und was taten die Tollitäten? Sie stellten sich vor, erklärten den anderen Besonderheiten ihrer Ämter und sie sangen. Hauptsächlich aber nutzten sie die Gelegenheit, um sich besser kennenzulernen, als das bei Begegnungen am Rande jecker Termine möglich ist.


Die Farben mischten sich. Man lernte manches. Zum Beispiel, dass in Oberhausen Fahrer zum Hofstaat gehören, die gar nicht fahren. Man nahm sich gegenseitig auf den Arm. Dr. Anno Zilkens, Geschäftsführer der König-Brauerei, sprach von einem „historischen Abend“. So was hören Karnevalisten gerne. Alle waren sich einig, dass man solch einen zwanglosen Abend künftig unbedingt zur festen Einrichtung machen müsse. Zweimal wäre Tradition, dreimal schon Brauchtum.


Fotos der Veranstaltung: Michael SÖhring / HDK